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Stefan Brasas im Exklusiv Interview - Teil I

Abseits des Platzes - Interview Stefan Brasas

Stefan Brasas
© Thananuwat Srirasant

Stefan Brasas, gebürtiger Münsteraner, ist seit wenigen Monaten Torwartrainer der thailändischen Nationalelf. Zusammen mit Winfried Schäfer, versucht er das Unmögliche zu schaffen. Thailand zur WM 2014 zu bringen. Seine Aufgabe, die Jungs zwischen den Pfosten dafür fit zu machen. Ein exklusiv Interview gewährt uns dabei Einblick in seine Arbeit.

Begegnet man Brasas, fühlt man sich für einen Moment ob seiner Körpergröße und seines breiten Kreuzes, das er auch mit 44 noch trägt, etwas eingeschüchtert. Das Gefühl weicht jedoch schnell, spricht man mit ihm abseits des Platzes. Ruhig und bedächtig spricht der Mann, der sein Leben fast nur Bundesliga gespielt hat und dabei sein Talent nie voll ausschöpfen konnte, wie er uns erzählt. Weil er nicht begriff, worum es ging. Inzwischen reifer und wissend, worum es geht, versucht er mit Deutschen Tugenden Kawin & Co zwischen den Pfosten Thailands besser zu machen.

thai-fussball.com: Stefan, wie kam es zur Zusammenarbeit mit Winfried Schäfer? Du hast bereits bei Al-Ain mit ihm zusammengearbeitet, warst aber nie ein Spieler von ihm.

Stefan Brasas: Das ist über einen Berater gelaufen und es war reiner Zufall. Al-Ain suchte einen Torwarttrainer mit meinem Profil und dann hat es halt gepasst. Winnie und ich verstehen uns sehr gut und wir blieben nach unserer Zeit bei Al-Ain ständig in Kontakt.

thai-fussball.com: Zu Beginn von Winnies Amtsantritt hieß es, Du und Norbert Hauenstein, würdet das Team verstärken. Der Vertrag mit dem Verband kam aber zunächst nicht zustande. Was war tatsächlich der Grund dafür, dass Du plötzlich abgereist bist und am Ende doch unterschrieben hast?

Stefan Brasas: Da gab es ein paar Missverständnisse was Vertragsklauseln anbelangt, die uns dazu veranlasst haben abzureisen. Winnie hat dass dann aber im Nachhinein mit dem Verband geklärt, sodass es für mich die Möglichkeit gab, zurückzugehen und dann alles gepasst hat.

thai-fussball.com: Sinthaveechai Hathairattanakool, die aktuelle Nummer Eins im Tor der Nationalelf hat für viele überraschend, konstante und gute Leistungen in den Qualispielen zur WM 2014 gezeigt. Viele Fans rechnen dir das zu. Denkst Du, dass Du in der Kürze der Zeit wirklich soviel hast bewirken und verändern können?

Stefan Brasas: Grundsätzlich ist es schön, wenn die Leute das denken. Aber im Grunde ist es nicht nur mein Verdienst, sondern sein eigener. Ich kann den Jungs im Training gewisse Dinge anbieten, die Sie dann auch umsetzen wollen. Sinthaveechai ist ein sehr intelligenter Junge ebenso wie die anderen (Kawin, Sivaruck, d.Red.) und Sie haben verstanden, was ich von Ihnen will. Sinthaveechai war jetzt nun mal am Zug und aufgrund von Kawin's Verletzung war er die Nummer Eins, bevor ich ankam.

Ich glaube man muss sich nur mehr um die Jungs kümmern, dann werden Sie auch weiterhin eine positive Entwicklung nehmen. Man muss nicht nur genau hinschauen, was für Probleme sie im technischen und körperlichen Bereich haben. Sondern vor allem auch auf Ihre Seele eingehen. Als Torwart brauchst du eine bestimmte Psyche, um positiv agieren zu können. Für die Mannschaft, das Publikum und in erster Linie für Dich selbst. Bis zu einem gewissen Punkt kann man das alles sehr kurzfristig erarbeiten.

thai-fussball.com: Sinthaveechai und Kawin haben in Ihren Vereinen ausländische Trainer. Inwieweit spielt das für Dich eine Rolle?

Stefan Brasas: Das spielt für mich keine Rolle. Denn es gibt nur Gute oder schlechte Trainer. Die Arbeit, der Trainer in den Vereinen, kann und will nicht beurteilen, da ich deren Arbeit nicht kenne. Aber prinzipiell sind beide topfit und körperlich gibt es auch nichts zu beanstanden. Im Endeffekt muss ich die Jungs so nehmen, wie Sie kommen.

Oliver Kahn und Toni Schumacher waren keine Talente.

thai-fussball.com: Winnie schaut dann also bei den Spielen welche er beobachtet auf die Torhüter und sagt zu Dir, das wäre noch einer für die Nationalelf?

Stefan Brasas: Ich bin jetzt 4 Monate da und habe in der Zwischenzeit gut 30 Spiele gesehen. Also ich kenne die Liga inzwischen auch recht gut. Natürlich arbeiten wir Hand in Hand, was die Torhüterposition angeht. Winnie hat eine große Erfahrung und ein gutes Auge für talentierte und junge Spieler. Wir diskutieren das Ganze dann intern aber in letzter Konsequenz entscheidet er das. Sicherlich kann ich Spieler vorschlagen, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich bisher keine besseren als die vier (Sinthaveechai, Kawin, Chatchai, Sivaruk, d.Red) gesehen.

thai-fussball.com: Jetzt sind thailändische Torhüter ja eher kürzer als Ihre europäischen Pendants. Muss man da etwas anders trainieren, um die Reichweitennachteile auszugleichen? Vielleicht mehr Sprungkraft?

Stefan Brasas: Den Nachteil kann man nicht wegtrainieren. Dafür hat man dann aber andere Vorteile. Sprungkraft haben Sie alle, ob einer 1,85 oder 1,93 ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass es als Torwart kein großes Talent braucht. Natürlich wäre es von Vorteil. Aber wenn man die nötige Bereitschaft hat zu arbeiten, sein Ziel zu kennen und zu verfolgen, den unbedingten Willen zum Siegen, dann kann dich keiner aufhalten.

thai-fussball.com: Das heißt?

Stefan Brasas: Schau in die Vergangenheit. Oliver Kahn und Toni Schumacher waren keine Talente. Manuel Neuer ist jetzt eine Ausnahme. Kahn und Schumacher waren beide Welttorhüter aber eines zeichnete sie aus. Der absolute Wille zum Sieg, stark zu sein. Das ist ein sehr darwinistischer Ansatz, den ich auch trainiere. Im privaten bin ich nicht so, aber auf dem Platz schon. Man muss Sie so trainieren, dass sie die Stärksten, die Besten sind. Das müssen sie auch glauben. Dies geht aber nur wenn das über Trainingsbotschaften vermittelt wird.

thai-fussball.com: Das zumindest scheinst Du in der Tat bei Sinthaveechai erreicht zu haben, legt man seine letzten Leistungen zugrunde. Gerade bei hohen Bällen zeigte er sich stark verbessert und selbstbewusster.

Stefan Brasas: Daran haben wir vom ersten Tag an gearbeitet. Da wir wussten, das, wenn wir in Australien bestehen wollen, muss er den Jungs helfen. Übertrieben gesagt sind ja die Australier 20 cm größer. Wenn Du Dir nen Neuer ansiehst, was macht der, wenn eine Ecke kommt, ein Freistoß. Im Grunde genommen versucht er seine passive Position in eine Aktive zu verändern, in dem er von vornherein die Bereitschaft hat an den Ball zu kommen. Das muss natürlich im Training erarbeitet werden, über Fussarbeit, Koordination, all diese Dinge. Aber die Bereitschaft keine Angst zu zeigen, sondern zu sagen den Ball hol ich mir jetzt, das ist wichtig.

Ob da jetzt einer steht mit 1,90 m, der das Ding mit dem Kopf reinhauen will, oder du kommst da mit 1,80 m angeflogen ist dabei egal. Es ist eine reine Kopfsache. Ich bin ja leider auch zu Höherem berufen gewesen und habe ne Karriere hingelegt, die mehr als durchwachsen war. Aber auch aus diesen Gründen habe ich gelernt, dass ich immer viel zu ängstlich agiert habe. Ein erfolgreicher Torwart wartet nicht ab, der geht da raus und haut mit der Faust dazwischen und klärt. Wenn er dabei an der Flanke vorbei fliegt? Na und?! Habe keine Angst und geh deinen Weg.

Kawin Thammasatchanan

Kawin Thammasatchanan
© Thananuwat Srirasant

thai-fussball.com: Bis zum King's Cup im Januar stehen keine Länderspiele an. Wird Kawin dann seine Chance bekommen die Nummer Eins zurück zu erkämpfen?

Stefan Brasas: Grundsätzlich ist es ein ständiger Kampf und hat jeder seine Chance. Wenn einer die Eins ist, heißt das nicht, dass das festbetoniert ist. Es kommt immer darauf an, was für eine Leistung er abruft. Aber das wird sich dann alles zeigen, wenn wir wieder mit dem Training beginnen und wie die Jungs drauf sind. Aber meiner Meinung nach ist Sinthaveechai die Nummer Eins und da gibt es auch, nach den vergangen 5 spielen nichts dran zu rütteln.

Kawin ist sehr jung, das darf man nicht vergessen. Dass ihm die Zukunft gehört wird jedem klar sein. Nur, Sinthaveechai ist 29, und an seiner Stelle würde ich mich nicht so leicht auf das Abstellgleis schieben lassen.....

thai-fussball.com:
...zumal Mann ja immer noch 10 Jahre Spielen kann.

Stefan Brasas: Ja, 10 Jahre auf dem Niveau vielleicht nicht aber 5-6 Jahre in der Nationalmannschaft sicher schon. Ich hoffe auch, dass aus dem Zweikampf mal ein Dreikampf werden wird. Das würde die Sache sehr beleben. Damit die Bereitschaft sich untereinander zu fordern noch größer wird. Nicht nur bei den Torhütern. Ich hoffe, dass dies bei den Feldspielern auch so ist. Das Sie nach einem gewonnen Spiel, oder guten Leistungen sich nicht nur feiern lassen, sondern auch als Vorbilder in die Klubs zurückkehren und mehr machen als nötig. Von sich selbst aus. Ich versuche mit viel Aufwand und persönlichen Gesprächen, die Motivation von Aussen zu bringen. Nur damit das Feuer über einen längeren Zeitraum brennt, muss die Motivation von innen kommen. Bei uns waren Spieler erfolgreich wie Effenberg, Kahn, Schumacher. Leute, die ständig beißen und am Limit sind. Die thailändische Mentalität ist anders als unsere, da steht auch der Spass im Vordergrund.

thai-fussball.com: ..ohne Zweifel. Sanook muss sein.

Stefan Brasas:
...grundsätzlich habe ich auch nichts dagegen. Aber die alten Deutschen Tugenden lauten erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen. Ich habe nichts gegen Vergnügen, ganz im Gegenteil. Das gehört mit dazu, aber zuerst muss ich mal Leistung abliefern. Und das ist vielleicht etwas, wo man gegenseitig voneinander lernen kann. Die Thais können uns lehren, wie man etwas lockerer ist in manchen Situationen und wir können den Thais lehren, dass man in gewissen Situationen auch mal dabei bleibt. Noch ne Schippe drauflegt, wenn man glaubt, es geht gar nicht mehr. Noch mehr ans Limit gehen und dadurch auch das Limit verschiebt. Wenn man das Selbst erfährt, dann kann man das auch weitergeben. Sinthaveechai macht das sehr gut, da er sehr viel von seinen Mitspielern fordert, indem er sie auch mal negativ anspricht.

thai-fussball.com: Ich denke aber schon das es den einen oder anderen Spieler gibt, der dem entspricht was Du gerade gesagt hast. Von Sinthaveechai ist mir das neu, überrascht uns natürlich positiv. Andere, von denen wir das denken, sind Spieler wie Niweat, Pipob oder Therdsak. Aber eventuell muss man Ihnen das einfach mal sagen, dass Sie eben dies machen sollen, damit sich das überträgt.

Stefan Brasas: Ja genau. Du bist ja auch nicht immer derjenige welcher Bock hat da richtig Theater zu machen. Du bist auch nicht immer in der körperlichen Verfassung deine Mannschaft zu pushen. Da müssen auch mal andere in die Bresche springen. Bezüglich Pipob, ich will das nicht negativ bewerten, ich saß nach dem Australienspiel völlig fertig in der Kabine und dann kamen die Jungs lachend rein. Die Zuschauer waren zufrieden, alles toll. Ich dagegen hätte kotzen können. Aber das ist halt der Unterschied in der Mentalität. Ich bin da sehr pragmatisch. Für mich zählt allein nur das Ergebnis.

thai-fussball.com: Wobei das mit Pipob natürlich verwundert, und deswegen haben wir ihn vorher erwähnt, der zusammen mit Therdsak und Sinthaveechai bei Chonburi spielt. In Withaya Laohakul haben Sie alle einen Trainer, der in der Bundesliga gespielt hat und jahrelang in Japan war. Wir erinnern uns an eine PK nach einem AFC-Cup-Spiel das Chonburi 4:1 gewann. Heang war alles andere als zufrieden und hat seine Mannschaft sogar kritisiert. Das war nicht typisch Thai.

Stefan Brasas: Ja ok, aber die Spieler sind dann trotzdem bei der Nationalmannschaft. Du weißt, wie Menschen sind. Ich habe Haeng ein paar Mal gesehen und auch wie er ausgeflippt ist im Halbfinale gegen Buriram-PEA. Er lebt und predigt das, er macht das super. Die Mannschaft tritt auch immer sehr geschlossen auf. Er ist auch sehr konsequent in dem was er tut, egal ob er manchmal Leute nach 15 Minuten vom Platz holt und die dann auch 2 oder 3 Wochen nicht mehr berücksichtigt, wenn die Einstellung nicht stimmt. Das ist jetzt nur ein Eindruck.

Pipob habe ich lediglich 3-5 Tage kennengelernt. Aber er kommt dann lachend in die Kabine rein. Ich mache ihn deswegen nicht an, das steht mir auch gar nicht zu. Wir hätten aber auch raus sein können (was zu dem Zeitpunkt nicht feststand, d. Red.). Wir haben jetzt das große Glück, dass wir im Grunde aus eigener Kraft noch die nächste Runde erreichen können, wenn wir im Oman gewinnen. Ich geh davon aus, dass Australien gegen Saudi-Arabien gewinnt. Dann kann ich nicht so in die Kabine kommen. In Deutschland würde man sagen er identifiziert sich nicht mit der ganzen Geschichte. Du weist, wie Deutsche darüber sprechen. Da würdest Du direkt nen Einlauf bekommen nach dem Motto was willst Du denn, was grinst Du denn jetzt so.

Gegen Saudi-Arabien haben wir uns fast selbst geschlagen
Das Spiel gegen Australien darf man im Nachhinein auch nicht abwerten. Die Mannschaft hat sehr gut gespielt. Sie hat sich sehr entwickelt. Zwischen dem Spiel in Saudi Arabien und dem gegen Australien liegen Welten. Nicht in der Defensive. Auch wenn wir bei den Saudis 3 Gegentore kassiert haben. Dort hat die Abwehr sehr gut gearbeitet, genauso wie gegen Australien. Bei Ballbesitz waren wir gegen Australien auch mal in der Lage Fussball zu spielen. Den Ball von unserem Tor wegzuhalten und selber Druck zu machen, in dem wir das umgesetzt haben, was wir auch traininert haben. Gegen die Saudis war dies nicht der Fall und möglicherweise war die Zeit zu kurz zur Vorbereitung. Die typische Art bei Ballgewinn immer wieder dahin zu spielen, wo es eng ist, oder den einen Ballkontakt mehr zu machen. Das kann man in der Thai League. Nicht international, da verliert man den Ball gleich wieder. Dies hat uns in Saudi Arabien das Genick gebrochen. Hätten wir da in der gegnerischen Hälfte mehr Ballbesitz gehabt, hätten wir das Spiel nicht verloren.

Gegen Australien hat man das Super umgesetzt, richtig gut gespielt und dann verlierst Du so ein Spiel. Da muss ich dann richtig böse, sauer sein. Das dauert dann einen Tag und am nächsten ist wieder gut. Das gehört auch dazu, um besser zu werden. Es gibt nicht nur Sonnenschein. Den unbedingten Siegeswillen muss ich nicht nur bei den Torhütern sehen, das ist jetzt mein Job, sondern von der ganzen Mannschaft. Mit jeder Faser meines Körpers muss ich zeigen, dass ich das Spiel gewinnen will. Nehmen wir den Elefanten, unser Wappen. Da müssen wir mehr hin. Uns kann keiner bezwingen, nur wie selbst. Nach dem guten Start und dem Sieg gegen den Oman haben wir uns gegen Saudi-Arabien zu Hause fast selbst geschlagen, weil die Mannschaft nicht in dem Zustand zurückkam, wie wir uns das erhofft hatten.

thai-fussball.com: Was dann vermutlich an den Vereinstrainern liegt?

Stefan Brasas: Ich glaube nicht, dass es an den Vereinstrainern liegt. Die Spieler selbst sollten sich da an die eigene Nase fassen. Dann kann ich mal zum Trainer gehen und sagen, Du Trainer ich will jetzt mehr machen. Das ist doch nicht verboten. Der Spieler muss begreifen, dass er mehr machen muss von sich aus. Ich glaube auch die Trainer würden das sogar sehr gerne sehen, wenn Spieler, die von der Nationalmannschaft zurückkommen, einfach ein Stück mehr Vorbilder sind. Darum möchte ich auch gar nicht auf den Trainern rumhacken und sagen der Trainer ist schuld.
Thailand v Australien

Thailand - Australien
© thai-fussball.com


thai-fussball.com: Als Torwarttrainer, wie reagierst du da auf der Bank bei Fehlern deiner Schützlinge während des Spiels und hinterher? Nehmen wir den Ausgleich von Australien im Hinspiel und das 1:0 von Saudi-Arabien im Rückspiel, welche beide haltbar schienen?

Stefan Brasas: Also grundsätzlich werde ich mich nicht den Leuten anschließen die sagen das war ein Torwartfehler oder haltbare Bälle. Ein Torhüter weiß in der Regel, wenn etwas vermeidbar war oder nicht. An den Sachen wo er schlecht ausgesehen hat muss man halt arbeiten. Muss sehen was hat er da falsch gemacht! Beim Tor in Australien war seine Fussarbeit schlecht, weil er nicht gut zum Ball stand.

Beim ersten Gegentor in Saudi-Arabien war es eine unglückliche Geschichte. Da muss er konsequenter sein, aber eventuell hat er auch nur einen kurzen Augenblick im Kopf gehabt, den Ball zu fangen. Der Ball war ja schon auf der Linie, da hat er gar keine Zeit ihn zu kontrollieren. Es war kein direkter Fehler aber eine Sache, an der man arbeiten muss.

Es gibt Trainingsmöglichkeiten das in eine positive Form zu gießen, ohne dass man da gleich auf Fehler verweist. Irgendwann gerät man wieder in so eine Situation, und denkt sich dann nur hoffentlich mach ich keinen Fehler. Dann blockiert man. Fehler machen Menschen nunmal und selbst Weltklasse Torhüter sehen in manchen Situationen nicht gut aus. Ich würde aber durchdrehen, wenn Australien ständig flankt  und er klebt auf der Linie, und hat Angst. Natürlich kann er Fehler machen, aber er soll aggressiv und aktiv agieren.

Das war Teil eins unseres großen Interviews mit Stefan Brasas. Im zweiten Teil sprechen wir über Felix Magath, Gerry Ehrmann, Kirati Keawsombat, Preußen Münster und über Stefans Traum von Rio.

*Wir weisen darauf hin das ein Teil bzw eine komplette Veröffentlichung an anderer Stelle ohne unsere Gehnemigung untersagt ist. Sollte Interesse bestehen das gesamte Interview oder einen Großteil veröffentlichen zu wollen, Print oder Onlinemedien, wenden Sie sich bitte an info [at] thai-fussball.com. Der Artikel selsbt darf jedoch gerne verlinkt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.*
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