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Futsal WM 2012 - FIFA-Inspektoren zu Gast in Bangkok

Thailändischer Verband

Impact Arena
courtesy of auma.de

Wie wir bereits an anderer Stelle berichtet haben, findet bekanntlich 2012 in Thailand die Futsal-Weltmeisterschaft statt. Aus diesem Anlass weilten kürzlich Vertreter der FIFA vor Ort, um sich über den Stand der Vorbereitungen zu informieren. Dabei zeigte man sich insgesamt zufrieden.

Eine Ausnahme bildete jedoch die Wahl der Impact Arena als Hauptaustragungsort der Spiele. Die FIFA-Kommission befand diese für eher konzert- als futsal-tauglich. Da alle Spiele in Bangkok stattfinden sollen, ist der Veranstalter nun aufgefordert, eine neue Arena zu bauen oder eine bestehende Halle zu renovieren, um auf die geforderte Zuschauerzahl von 10.000 bis 15.000 Zuschauern zu kommen. Hierbei sei allerdings angemerkt, dass bei bisherigen Weltmeisterschaften, nie mehr als 8.000 Zuschauer den Weg in eine Halle gefunden haben. Bei der letzten WM 2008 in Brasilien lag der Zuschauerschnitt gerade mal bei 5.200 pro Spiel.

Zwar wird auch direkt am Yamaha-Stadion aktuell eine Halle für Indoor-Fussball gebaut, doch dürfte die bei Weitem nicht die geforderte Zuschauermenge fassen. Eventuell könnte dadurch auch Phuket wieder auf den Plan kommen, wo Sepp Blatter im vergangenen Jahr Tsunami-Hilfs-Projekte besuchte, u.a. eine Futsal-Anlage.

Die sonstigen Austragungsorte, das Nimibutr Gymnasium (5000 Plätze, gelegen zwischen Tepasadin-Stadion und MBK) sowie das Keelawej Gymnasium 1 und 2 am Thai-Japanese Stadion, fanden jedoch die Zustimmung der Inspektoren.

Nach Gesprächen zwischen dem Präsidenten der FAT Worawi, dem fußballbegeisterten Premierminister Abhisit und dem Gouverneur von Bangkok wird wohl eine neue Futsal-Arena gebaut werden. Ausserdem soll die Halle in Hua Mak am Rajamangala-Stadion renoviert werden.

Bei der FIFA wurden indes Pläne laut, die Futsal-WM auf 24 Teams aufzustocken. Außerdem wurden diese Woche einschneidende Regeländerungen beschlossen. Davon betroffen sind besonders „Regel 7 - Dauer des Spiels“, „Regel 12 - Fouls und unsportliches Betragen“ sowie „Regel 16 - Torabwurf“. So wird es ähnlich dem Verbot des Aufnehmens von Rückpässen mit der Hand durch den Torwart beim Fussball auch im Futsal in Zukunft die Regelung geben, dass der Torhüter den Ball nur einmal annehmen und weiterspielen darf und danach erst wieder, wenn der Ball von einem Gegenspieler berührt wurde.

Bisher konnte ein Torhüter auf einer "fliegenden" Position spielen und den Ball wieder berühren, nachdem der Ball die Mittellinie überquert hatte. Dies ist nun nicht mehr möglich. Torhüter können den Ball in der eigenen Hälfte nur noch ein Mal für maximal vier Sekunden spielen und ihn erst wieder berühren, nachdem er von einem gegnerischen Spieler berührt wurde, ansonsten gibt es Freistoss. Damit soll eine defensive Grundtaktik unterbunden werden. So muss der Torwart in Zukunft ebenfalls die Mittellinie überqueren, was die Spiele natürlich weitaus attraktiver macht.

Zur Vorbereitung auf das WM-Turnier werden außerdem noch in diesem Jahr die ersten Promotion-Aktionen in Thailand starten, u.a. verschiedene Futsal-Turniere.
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