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Finale für die Chonburi Bluewave greifbar nah

Futsal allgemein
Die Chonburi Bluewaves haben eine kleine Sensation vollbracht. Erstmals erreichte ein thailändisches Team als Erster seiner Gruppe die Halbfinals bei den AFC Futsal Club-Meisterschaften. Und die Chancen auf den Einzug ins FInale stehen nicht schlecht.

Dabei war selbst das einfache Weiterkommen nicht selbstverständlich, denn die Gruppe von Chonburi bei der 4. Ausgabe des kontinentalen Wettbewerbs hatte es durchaus in sich. Mit Giti Pasand Isfahan aus dem Iran und Ardus Tashkent aus Usbekistan hatte man es immerhin mit den beiden Vorjahresfinalisten zu tun. Zudem  traf man auf das katarische Al Sadd, die bereits 2010 im Finale standen.

Gab es letztes Jahr noch ein 2:9 gegen Ardus, so startete Chonburi dieses Mal mit einem 2:2 Unentschieden gegen die Usbeken ins Turnier. Dabei hätten die Thais sogar gewinnen können, doch das Team von Trainer Jose Mendez, der die meisten usbekischen Spieler noch von seiner Zeit als usbekischer Nationaltrainer kennt, agierte vorm Tor zu glücklos.

Im zweiten Spiel wartete mit Giti Pasand dann der Titelverteidiger auf die Thais, der zusammen mit Gastgeber Nagoya als Turnierfavorit gilt. Die Iraner hatten die Partie trotz eines 0:1 Rückstands eigentlich die ganze Zeit im Griff, zumindest bis zur 37. Minute. Dort erzielte Madyalan erst das 2:3, bevor der Brasilianer Rudimar Venancio, genannt Xapa, gegen seine ehemaligen Teamkollegen den Ausgleich schoss. Madyalan war es dann auch, der in der letzten Minute noch den unerwarteten Sieg herausholte.

Im Gegensatz zu den großen internationalen Turnieren, an denen Chonburi in den letzten Jahren teilnahm und wo man immer frühzeitig ausschied, hatte der Klub es damit zum ersten Mal selber in der Hand, die Gruppenphase zu überstehen, ein Unentschieden vorausgesetzt.

Im dritten Spiel gegen Al Sadd ließ denn Chonburi auch keinen Zweifel daran aufkommen, das Halbfinale zu ereichen, denn bereits nach dem ersten Angriff stand es 1:0. In den folgenden 40 Minuten konnte man ein Spiel fast nur auf ein Tor beobachten, die Iraner gelangten selten aus ihrer eigenen Hälfte heraus. So wurden auch beide Tore der Iraner nach Strafstößen erzielt.

Zwar konnte Al Sadd den 2:2 Halbzeitstand bis in die Schlußphase der Begegnung halten, doch als die Katarer 2 Minuten vor Schluß den Torwart herausnahmen und Chonburi den Angriff des Gegners störte, drückte Supawut Thuenklang den Ball im Nachsetzen über die Linie. Fast gleichzeitig konnte im Parallelmatch Ardus zum 1:1 ausgleichen, doch durch den Sieg Chonburis war der Gruppensieg trotz eines weiteren Tores von Giti Pasand ohnehin perfekt.

Chonburi trifft nun im Halbfinale auf Shenzhen Nanling aus China. Bereits im April hatte man es bei der Qualifikation zweimal mit den Chinesen zu tun. In der Gruppenphase gelang ein 4:1 und im Finale hieß es am Ende sogar 7:1 für Chonburi. Alles andere als ein Einzug ins Finale wäre also eine riesen Enttäuschung. Sollten die Bluewaves doch gegen die Chinesen verlieren, würde man am Sonntag noch um Platz Drei kämpfen können. Im 2. Halbfinale muss sich Gastgeber Nagoya Oceans mit Titelverteidiger Giti Pasand auseinandersetzen.
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