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Derbe Pleite gegen Saudi-Arabien; jetzt wartet Japan

Thai Nationalmannschaft Yuya Kubo - Japans kommender Stürmerstar?

Yuya Kubo
Japans neuer Star am Himmel?
© A. Buser; CC BY-SA 3.0 CH

Thailands Traum auf eine kleine letzte Chance sich für die WM 2018 in Russland qualifizieren zu können ist mit dem 0:3 gegen Saudi-Arabien geplatzt. Mit dem Minimalziel, Asienmeisterschaft 2019, in der Tasche, ist dies aber ohnehin nicht tragisch. Jetzt gilt es, Erfahrungen zu sammeln und am Dienstag gegen Japan eine gute Figur abzugeben.

Mit viel Selbstvertauen gingen die Thais am Donnerstag in die Partie gegen die Saudis, welche mit knapp 42.00. Zuschauern am Ende doch nicht ganz ausverkauft war. Senamuang schickte seine Elf mit einer Dreierkette in der Abwehr auf dem Platz und musste dies zur Halbzeitpause korrigieren. Bis dahin hatte Thailand nur eine einzige Chance, durch Sirach Chattong, zu verzeichnen.

Die Gäste aus Saudi-Arabien dominierten die ersten 45 Minuten und gingen durch Al-Sahlawi nach einer knappen halben Stunde in Führung. Ein einfacher Lupfer reichte aus um die Abwehr auszuhebeln, zumal die Abwehr hier auch noch auf Abseits zu spekulieren schien. Ganz so wie man es halt aus der Thai League gewohnt ist.

Peerapat Notchaiya kam zur Halbzeit für Pratum Chuthong und Thailand spielte jetzt hinten mit einer Viererkette. Das zahlte sich aus und die Mannschaft stand jetzt sicherer und kompakter in einem 4-4-2. Tanaboon Kesarat, der kürzlich sein erstes Tor in der Liga erzielen konnte, traf in der 84. Leider, in das falsche Tor. Das Spiel war gelaufen und Al-Moasher beendete den Abend mit dem 0:3 in der Nachspielzeit.

Bitter aus thailändischer Sicht, Teerathon erhielt seine 2. Gelbe und wird damit gegen Japan fehlen. Für ihn wurde Nurul Sriyankem vom FC Chonburi nachnominiert.

Doch auch der Gegner aus dem Land der aufgehenden Sonne ist nicht ganz frei von Sorgen. So fehlt zum Beispiel der etatmäßige Kapitän Hasebe. Der verletzte sich im Spiel der Eintracht gegen die Bayern am Knie und wird vermutlich bis zum Ende der Bundesligasaison ausfallen. Auch wenn Honda beim 2:0-Sieg gegen die Emirate auf dem Platz stand, so erhielten er und Kagawa von Cheftrainer Halilhodžić kürzlich eine Ansage. Er legte beiden einen Vereinswechsel nahe, wenn Sie auch in Zukunft für Japan spielen wollen. Beide sind aktuell keine Stammspieler bei Ihren Vereinen (AC Mailand und BVB).

Absolut in Hochform ist der gerade mal 23 Jahre alte Stürmer Yuya Kubo. Der Japaner, dessen Bruder bei TuRU Düsseldorf in der Oberliga kickt, gab erst im November 2016 sein Debüt in der Nationalelf. Im Januar wechselte er für 2 Millionen Euro aus der Schweiz nach Gent in Belgien. Dort traf er schon 5-mal in sieben Partien. Gegen China sorgte er für das zweite Tor des Abends.

Japan, punktgleich mit Saudi-Arabien, will natürlich gegen die Thais im Saitama-Stadion nichts anbrennen lassen und die Gäste können sich auf ein ähnliches Spiel wie im September gefasst machen. Dazu kommen 60.000 frenetische Heimfans, die von ihrer Elf einiges erwarten. Dies wiederum, plus die 2.500 mitgereisten thailändischen Fans, könnte ein leichtes Plus für Thailand sein. Und Japan, ähnlich wie die Thais oft vor eigener Kulisse, könnte sich wegen der Erwartungen leicht unter Druck fühlen.

Zudem kann die Mannschaft von Kiatisuk Senamuang nun eigentlich befreit aufspielen, denn die WM 2018 kann bereits abgehackt werden. In den restlichen Begegnungen kann es eigentlich nur noch darum gehen eine gute Figur zu machen, und auf diesem Level Erfahrungen zu sammeln. Mit Hinblick auf die Asienmeisterschaft 2019.

Wer Japan - Thailand am TV verfolgen möchte, der kann dies wie immer auf Chanel 7 und Fox Sports tun, oder auf dem offiziellen You-Tube-Kanal der AFC.

Derbe Pleite gegen Saudi-Arabien; jetzt wartet Japan

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