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Asienspiele 2010 - Mit Glück und 10 Man ins Viertelfinale

U-23 Herren Nationalmannschaft
Mit viel Glück aber dennoch verdient zieht Thailand in das Viertelfinale der Asienspiele ein. Allerdings waren dazu 120 Minuten nötig. Next stop, Japan.

Nach dem sehr enttäuschenden 0:0 im letzten Gruppenspiel gegen die Malediven, bei dem Robson gleich neun Spieler hineinrotierte, griff er jetzt wieder auf die bewährten Stammkräfte zurück. Lediglich auf Kawin Thamsatchanan und Polawat Wangkahart musste er verzichten. Die aktuelle Numer 1 der Nationalelf, Kawin, verletzte sich im Training und wird auch für den Rest des Turniers ausfallen. Man geht sogar davon aus, dass er mindestens drei Monate ausfallen wird. Schade für ihn, denn dies würde bedeuten dass sein Probetraining bei Manchester United fürs Erste ausfallen werden muss.

Wie bereits in den bisherigen Spielen des Turniers war Thailand die dominierende Mannschaft. Dabei ließ erneut die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Ein geschenkter Elfmeter nach etwa einer Stunde Spielzeit brachte der Mannschaft die Chance auf die Führung. Keerati Keawsombat trat an den Punkt doch Alyhanov im Kasten der Turkmenen parierte. Dieser hatte sich jedoch zu früh von der Linie bewegt, weshalb der Referee den Strafstoß noch einmal ausführen liess. Wichaya Dechmitr trat an und scheiterte, diesmal jedoch am Pfosten.

Wichaya's Albtraum sollte aber noch weiter gehen. Nach 90 Minuten stand es immer noch 0:0 und es ging in die Verlängerung. In der 92. Minute erhielt Wichaya Dechmitr eine folgenschwere Gelbe Karte. Denn nur 4 Minuten später folgte die Zweite nach einem dummen Handspiel im Strafraum des Gegners. Mit nur 10 Man ging es in die zweite Hälfte der Verlängerung zu deren Beginn Robson zweimal wechselte. Teerasil Dangda und Suttinun Phuk-om verließen das Feld, für Kabfah Boonmatoon und Jakkraphan Pornsai. Nur eine Minute später machte es Keerati besser als bei seinem verschossenen Elfer. Thailand kombinierte sich schön in den Strafraum und der Stürmer von Buriram-PEA nutzte die Vorlage von Datsakorn Thonglao zur 1:0 Führung. Mit nur 10 Man sicherten sich die Thais am Ende das knappe 1:0.

Der nächste Gegner im Viertelfinale wird Japan sein. Man darf getrost davon ausgehen, dass hier dann Endstation sein wird. In allen bisherigen Begegnungen war Thailand die dominierende Mannschaft. Gegen Japan kann dies kaum erwartet werden. Im Gegensatz zu den meisten Nationen welche teilnehmen erlaubt es sich Japan mit einer reinen U-21 anzutreten. In der Elf befinden sich nicht nur Spieler aus der J-League. Auch Spieler aus diversen Universitätsmannschaften finden sich im Kader wieder. Im Verlaufe des Turniers mussten die Jungs vom Land der aufgehenden Sonne noch kein einziges Gegentor hinnehmen bei 13 erzielten Treffern. Im Achtelfinale war Indien das letzte Opfer, welches mit 5:0 unterging.

Trotz das Japan mit einer U-21 aufläuft sollte man besonders auf zwei Spieler ein Augenmerk haben. Keigo Higashi von Oita Trinita aus der J-League. Er kommt meistens von rechts kann sowohl ins Offensive wie ins Defensive rechte Mittelfeld wechseln. Manchmal wechselt er auch ins zentrale Mittelfeld. Körperlich ist er eine Art Marko Marin. Masato Kudo von Kashiwa Reysol hatte in diesem Jahr einen großen Anteil daran, dass der Klub wieder in die J-League aufsteigen wird. Masato hat in diesem Jahr wirklich eine hervorragende Entwicklung genommen.

Die Bilanz gegen Japan bei den Asienspielen ist nicht gerade berauschend. Bisher traf man dreimal aufeinander, alle drei Begegnungen konnte Japan für sich entscheiden. Zuletzt im Halbfinale 2002 als Thailand mit 3:0 verlor. Damals wie heute dabei, Datsakorn Thonglao. Trainer war damals übrigens der Engländer Peter White, einer der erfolgreichsten Nationaltrainer die Thailand jeh hatte.

Thailand:
Samuel P. Cunningham - Theeraton Bunmathan, Suttinan Phuk-hom (Jakkraphan Pornsai, 106.), Nattaporn Phanrit, Panupong Wongsa - Datsakorn Thonglao (Sujarit Jantakul, 115.), Wichaya Dechmitr, Anawin Jujeen, Naruphol Ar-Romsawa - Teerasil Dangda (Kabfah Boonmatoon, 106.), Keerati Keawsombat - Trainer: Bryan Robson

Turkmenistan:
Rahmanberdi Alyhanov - Shohrat Sayunov, Maksim Belyh, Nazar Choliyev - Guvanch Hangeldiyev, Amir Gurbani, Mihail Muhammedov, Elman Tagayev, Serdar Geldiyev - Arslanmyrat Amanov, Ruslan Mingazov - Trainer: Kamil Mingazov

Tore: 1:0 Keerati Keawsombat (107.)





Verschossene Elfer
Das 1:0

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