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Asienspiele 2010 - Da war mehr drin

U-23 Herren Nationalmannschaft
Verloren. Leider. Nach einer sehr guten Leistung gegen Japan's U-23 bzw. eigentlich U-21, ist man im Viertelfinale der Asienspiele ausgeschieden. Zeit zum Verschnaufen bleibt uns und den Jungs allerdings nicht. Der Countdown zum AFF Suzuki Cup tickt unaufhörlich und dazwischen liegen noch das Ligapokalfinale am Sonntag und das FA Cup Finale eine Woche später.

Im Spiel gegen Japan boten die Thais eine absolut ansehnliche Leistung und waren eigentlich sogar die bessere Elf. Erneut hatten Robsons Jungs mehr Ballbesitz (60/40) und die besseren Chancen. Für Kawin stand, wie schon im Achtelfinale, Samuel Cunningham im Tor. Whichaya Dechmitr war nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Achtelfinale gesperrt. Ansonsten lief die beste Elf auf.

Nach einer Viertelstunde jedoch die erste Schreckminute als Keerati Keawsombat verletzt vom Platz musste. Für ihn kam Ronnachai Rangsiyo in die Partie. Nach ungefähr 20 Minuten ergab sich die erste große Chance als Suttinan Phuk-hom einen missglückten Kopfball knapp verpasste. Immer wieder kam Thailand zu guten Chancen und schaltete schnell auf Angriff um, wenn es nötig war. Die Verteidigung stand auch bei brenzligen Situationen meist sicher und vermochte sich spielerisch zu lösen. Kurz vor der Pause, mit der ersten richtigen Chance, machten die Japaner das Tor. Einen Pass in den Rücken der Abwehr nutzte Keigo Higashi zur Führung. Diese war zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft.

Thailand ließ sich nicht beirren und knüpfte an die gute Leistung der ersten Hälfte an. Doch am Ende fehlte es immer wieder an der Durschlagskraft und Cleverness im Abschluss. Dinge, welche nicht unbedingt neu sind und im Verlaufe des Turniers, mit Ausnahme von Pakistan, immer wieder zum Vorschein kamen. Wie schwer Keerati verletzt ist wissen wir noch nicht. Aber er könnte für den Suzuki Cup fraglich sein.

Das Fazit nach dem Aus bei den Asienspielen, es bleibt ein etwas bitterer Beigeschmack. Nicht ob der Leistung gegen Japan oder dem Abschneiden an sich. Sondern eher das 0:0 gegen die Malediven ist, was schwer im Magen liegt. In Anbetracht der kommenden Wochen war das Ausscheiden im Viertelfinale vielleicht auch nicht ganz so schlecht. Wäre man in das Halbfinale eingezogen, hätte man noch mindesten 2 Spiele bestreiten müssen. Am 1. Dezember gilt es aber schon das erste Spiel beim AFF Suzuki Cup zu absolvieren. Der Ausfall von Kawin wiegt bereits schwer genug, und wer weiss wer sich sonst noch verletzt hätte.

Thailand:
Samuel P. Cunningham - Theeraton Bunmathan, Suttinan Phuk-hom (Jakkraphan Pornsai, 106.), Nattaporn Phanrit, Panupong Wongsa - Datsakorn Thonglao, Phuritad Jarikanon (Kabfah Boonmatoon, 77.), Anawin Jujeen, Naruphol Ar-Romsawa - Teerasil Dangda, Keerati Keawsombat (Ronnachai Rangsiyo, 16., Jakkraphan Pornsai, 77.) - Trainer: Bryan Robson

Japan:
Shunsuke Ando - Yuki Saneto, Jun Sonoda, Yusuke Higa, Daisuke Suzuki - Ryohei Yamazaki, Kazuya Yamamura, Kota Mizunuma, Keigo Higashi, Hotaru Yamaguchi - Kensuke Nagai - Trainer: Takashi Sekizuka

Tore: 0:1 Keigo Higashi (45.)
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