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AFC Futsal: RBAC erneut mit Vorrundenaus

Futsal allgemein
Es hat nicht sollen sein. Wie schon im vergangenen Jahr ist RBAC bereits in der Gruppenphase der Klub-Meisterschaft ausgeschieden. Dabei hätte der Klub aus Bangkok in der Nachbetrachtung eine kleine, aber durchaus reelle Chance auf das Erreichen des Halbfinales gehabt.

Sowohl gegen All Sports als auch gegen Nagoya Oceans kassierte RBAC Tore durch eigene Nachlässigkeiten in der Abwehr. Gleichzeitig wurden gute Möglichkeiten im Angriff liegen gelassen. Die Libanesen von All Sport standenzwar sehr diszipliniert, dennoch gelangte RBAC immer wieder gefährlich vor deren Tor. Beide Teams mussten während des Spiels einem Rückstand hinterherlaufen und konnten diesen jeweils egalisieren.

Den Ausschlag für das letztlich an Chancen gemessene gerechte Unentschieden gaben 2 Fehler des thailändischen Torhüters, der das 3:3 ausgerechnet noch in der Schlussminute kassierte. Zudem handelte sich Passarinho, der Neuzugang aus Brasilien, in diesem unterhaltsamen Spiel eine Rote Karte ein und musste im zweiten Spiel von der Tribüne aus zuschauen. Für das kommende Spiel gegen Nagoya war er damit gesperrt.

Dabei wäre seine Erfahrung gegen die Japaner sicherlich von Vorteil gewesen, da der Titelverteidiger offenbar in einer kleinen Formkrise steckte.
Das hatte sich bereits gegen Ardus Taschkent angedeutet, wo Nagoya überraschend mit 3:5 verlor. Statt dass RBAC gegen Nagoya die kleine Sensation gelang, verlor man in der Schlussphase des Matches nach Herausnahme des Torwarts beim Stand von 2:3 noch mit 2:5. Auch gegen Nagoya stellten die Thais das aktivere Team, allerdings konnten sich die Japaner durch den Vorsprung auch mehr aufs Verteidigen verlegen.

Im letzten Spiel gegen Ardus wäre ein Weiterkommen zumindest theoretisch noch möglich gewesen. Die Thais begannen stark, dominierten in den ersten 10 Minuten nach Belieben und kamen infolgedessen auch zur 1:0-Führung. Beinahe im Gegenzug konnte Ardus aber ausgleichen und anschließend drehten die Usbeken nun ihrerseits den Spieß um, sodass es RBAC nur noch einmal gelang, einzunetzen, während man insgesamt gleich 9 Gegentreffer kassierte. Damit war das Aus besiegelt.

Die Usbeken umgingen als Gruppensieger das schwere Halbfinale gegen den Titelfavoriten Sanaye Giti Pasand, der seine drei Gegner in der Gruppenphase mit insgesamt 20:1 Toren abfertigte. Giti Pasand das später den Titel holen sollte, nahm auch nicht wirklich rechtmäßig an dem Turnier teil. Die iranische Meisterschaft wurde dem Klub wegen einer Absprache vom nationalen Verband aberkannt.

Als Positives für den thailändischen Vertreter bleibt hängen, dass das junge Team in der sicherlich nicht einfachen Gruppe gegen alle drei Gegner zumindest streckenweise überzeugen konnte. In den ersten beiden Spielen konnte man außerdem nachweisen, dass man durchaus das Spiel machen kann, wobei die größeren Anteile am Ballbesitz auch im Futsal nicht bedeuten, dass man das Spiel automatisch gewinnt.

Kleine Randnotiz: GH-Bank RBAC soll wieder das werden, was es mal war. Die Chonburi Blue Waves. Das jedenfalls schwebt Adisak Benjasiriwan vor, dem Präsidenten des Klubs. Er ist zugleich auch Vizepräsident beim Fußballklub FC Chonburi.
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